Über Mich

Moi!

Schön, dass wir uns kennenlernen!

Ich bin Katrin. Als Marketingstrategin, Webdesignerin und Fotografin helfe ich Selbstständigen, ihren Weg im Marketing zu finden. Mein Weg hierher war ein wilder Ritt, der aber gleichzeitig zeigt, warum Sisu mehr als ein Modewort für mich ist.

“Maturaball?

Nö, sorry, ich fotografiere an diesem Tag The Rasmus in Wien!”

Ich bin seit über 20 Jahren Fotografin – und das klingt gerade wirklich wild, wenn ich es so “laut ausspreche”. Ich hatte mir schon vor meinem 18. Geburtstag einen Namen sowohl als Porträt-, als auch als Konzertfotografin gemacht. Beides war jahrelang ein tolles Hobby, bei dem ich meine Fertigkeiten verbessern und meine eigenen Stärken immer besser verstehen gelernt habe. Und auch andere dürften das gesehen haben, denn ich habe für namhafte Magazine fotografiert und zahlreiche Interviews in der Goth/Rock- und Metalszene organisiert & geführt.

Aber das war natürlich nicht mein Hauptjob – im normalen Leben habe ich als Foto- & Multimediakauffrau im (Fotofach-)Handel gearbeitet. Nach 6 Jahren sagte ich diesem Teil meines Lebens aber Adieu und widmete mich dem nächsten Lebensabschnitt: Meinem Studium an der FH Joanneum. International Management. Mit dem Master in der Tasche fing ich – ironischerweise – in einem Health-Tech-Startup an. Keine Konzernumgebung (also das, worauf ins das Studium vorbeitet hat), sondern etwas Dynamisches, was mich jeden Tag aufs Neue fordert. Ich wollte immer schon etwas bewegen, Ideen verfolgen, Konzepte ausprobieren und neugierig bleiben.

Aber wie’s dann in der Startup-Welt so ist, schaffen nicht alle den Sprung in die Profitabilität – und ich musste diesen Schock der ersten Kündigung erst mal verdauen.

Und dann wollte ich mich selbstständig machen. Ich hatte noch keinen Plan, aber ich wusste: “Mit dem Unternehmensgründungsprogramm des AMS wird das fix was!” Nur um dann aus Angst doch wieder in eine Anstellung zu gehen. Den vermeintlich sicheren Hafen. Die vernünftige Option. Eine Softwarefirma hat mich angeworben, aber ich habe in der Probezeit schon gemerkt: Eigentlich will ich hier gar nicht sein.

"Hi, ich bin Notfallsanitäter!"

oder: Wie ich mein Sisu fand.

Und dann hör ich mich selbst schreien. Ich liege am Asphalt. Bleibe aus Angst wie erstarrt liegen. „FUCK!” Dachte ich. Zögerlich schicke ich einen minimalen Bewegungsimpuls in Richtung Beine. “Okay, ich kann meine Beine bewegen…“ 

„Hi, ich bin Notfallsanitäter, ich kümmere mich um dich. Wir nehmen jetzt deinen Helm ab…“ höre ich ganz dumpf eine freundliche und vertrauenserweckende Stimme sagen.

Im Krankenhaus hieß es: „Okay, bitte nicht hyperventilieren. Wir versetzen Sie auf die Intensivstation. Es schaut nicht gut aus, aber Sie sind in den besten Händen.“

Und von da an war mein erster Gedanke: „Okay. Wenn ich heute Nacht sterbe – hab ich dann alles so gemacht, wie ich es wollte? Bin ich glücklich? Kann ich zufrieden gehen?“ Und gleich darauf: „Alles, was ich jetzt tun kann, ist ruhig atmen. Meinen Körper mit positiven Gedanken unterstützen. Ein Atemzug nach dem anderen.“

Ich weiß nicht, ob da mein Sisu einfach die Kontrolle übernommen hat, aber ich gehe stark davon aus. Normalerweise wäre ich in Panik verfallen, aber irgendwas hat mich beruhigt. Der Fokus auf das, was ich jetzt tun kann. Andere hätten vielleicht zu Gott gebetet. Ich habe mich darauf besinnt, das bestmögliche in dieser exakten Situation zu tun: Vertrauen in mich selbst zu haben, und zu hoffen.

Sisu gives rise to what I call an action mind-set; a courageous attitude which contributes to how we approach challenges. Sisu is a way of life to actively transform the challenges that come our way into opportunities.

― Katja Pantzar, The Finnish Way: Finding Courage, Wellness, and Happiness Through the Power of Sisu

Wie hat sich mein Leben dadurch verändert?

Einige Tage später habe ich noch aus dem Bett aus der Intensivstation meinem damaligen Chef in einer kurzen Nachricht darüber informiert, dass ich nicht zurück in den Job kommen werde. Gleichzeitig wurde mir eine Stelle als Marketingunterstützung bei einem Grazer Fotofachhändler angeboten.

Back to the roots – YES! Das war genau das, was ich gebraucht hatte: Stabilität, etwas Bekanntes, KMU. Außerdem: Ich habe mir endlich meinen langgehegten Traum vom vierbeinigen Weggefährten, einem Tierschutzhund, erfüllt. Henry ist einfach ein absolutes Geschenk!

Außerdem habe ich gemerkt, wie sehr die Natur mir hilft, durchzuatmen. Ein Spaziergang im Wald, Wildtierfotografie, eine Wanderung, ein erfrischenes Fußbad im kalten Bach – das sind meine Kraftquellen.

Das war ich am Gründungstag – erstmal mit Kaffee anstoßen!

Und wie kam es nun zu Sisu Marketing?

Im Frühling 2023 habe ich Sisu Marketing offiziell gegründet. Ich war im Job zwar happy, aber mein Unterbewusstes wurde nicht müde mir Signale zu schicken, dass ich endlich meinen Träumen folgen soll. Also kündigte ich Anfang 2025 meinen Vollzeitjob als Marketingleitung, um meine Energie komplett in meine eigenen Ziele zu stecken.

Die Sisu Marketing Philosopie

Heute lebe ich diese Ruhe und Beharrlichkeit, ohne großartig etwas dafür zu tun. Das ist einfach in mir drin. Viele Selbstständige, die mit mir arbeiten, wissen genau das zu schätzen. Ich stelle gerne Fragen, die wachrütteln und zum nachdenken anregen. Ich bin davon überzeugt, dass man sich in der Solo-Selbstständigkeit sehr viel mit sich selbst auseinandersetzt, um das eigene Business so aufzustellen, dass es wirklich passt. Ansonsten bauen wir uns ja unser neues Hamsterrad – und dafür haben sich wohl die wenigsten aus der Anstellung getraut.

Zusammenbringen, was zusammen gehört

Bei mir gibt es keine gehypten Methoden oder reines Content-Trendhopping. Ich weiß, dass im Marketing alles ineinandergreifen muss, damit es nachhaltig und leicht wird. Stattdessen kümmern wir uns gemeinsam um das, was für dich und dein Unternehmen langfristig wichtig ist und setzen gemeinsam um:

  • Die Strategie: Wer bist du? Wofür stehst du? Und wen willst du mit welchem Angebot erreichen? Die Basis einer jeden Strategie ist eine gute Positionierung, und das ist eine meiner liebsten Aufgaben in der Zusammenarbeit!
  • Die Website: Deine Website muss online verkörpern, was du offline präsentierst. Das ist kein Nice-to-Have, sondern zeugt von Kontinuität und Professionalität.
  • Die Fotografie: Weil ein Onlineauftritt ohne gute, authentische Fotos kein Vertrauen aufbaut.


Wenn wir zusammenarbeiten, arbeiten wir daran, bis der Knoten aufgeht und sich dein Auftritt wirklich nach dir anfühlt:

Damit du am Ende beruhigt, gelassen und positiv gestimmt auf dein Business blicken kannst.

Schön, dass du hier bist!

Katrin